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Haiku-Sammlung

Haiku-Sammlung

Unsere Haikus

Der Baum ist alt Ast Es ist Herbst der Nebel ist kalt Der Wald ist schön kalt

Eine Bank ist da Ich bin fröhlich und heiter Das Wetter ist warm

Sonnen Untergang Das Meer riecht salzig und frisch gar Schwarze Wolken

Die Elfe backt gern. Der Drache schläft der tief. Der Phönix fliegt.

Was ist ein Haiku?

Ein Haiku ist die kürzeste Gedichtform der Welt und stammt ursprünglich aus Japan. Mit nur ganz wenigen Worten fängt es einen kurzen Moment, eine Stimmung oder eine Naturbeobachtung ein – wie ein sprachlicher Schnappschuss.

Das Besondere daran sind die festen Regeln für den Aufbau:

  • 3 Zeilen: Ein Haiku besteht immer aus genau drei Versen.
  • 17 Silben: Die Silben sind streng aufgeteilt nach dem Muster 5 – 7 – 5:

1. Zeile: 5 Silben

2. Zeile: 7 Silben

3. Zeile: 5 Silben

 

Kein Reim:
Ein Haiku muss und soll sich nicht reimen. Die Wirkung entsteht allein durch den Rhythmus und die Treffsicherheit der Worte.

In der traditionellen japanischen Dichtkunst enthält ein Haiku meist ein Jahreszeitenwort (Kigo), das auf Frühling, Sommer, Herbst oder Winter hinweist. Heute werden Haikus aber zu allen erdenklichen Themen geschrieben – von tiefgründigen Gedanken bis hin zu lustigen Alltagsszenen.

 

Ein Beispiel:
Das mit Abstand berühmteste Haiku der Welt stammt vom japanischen Dichter Matsuo Bashō (1644–1694):

Der alte Teich

Uralter Teich.
Ein Frosch springt hinein:
Das Geräusch des Wassers.

Korrekturen werden als Korrektorat ausgeführt. Hierbei wird der Text ausschließlich auf formaler Ebene korrigiert. 

Das bedeutet korrigiert wird: 
– Rechtschreibung (Orthografie) 
– Zeichensetzung (Interpunktion) 
– Grammatik

Die Wortwahl, der Satzbau, der Stil und der Inhalt bleiben zu 100 % unangetastet. Kein Wort wird verändert oder weggelassen.