Aktuelles

Europawahl am 26.05.2019

-16.05.2019

Die wichtigsten Informationen zur Europawahl sind in diesem Video zu finden.

Wahlprogramme in leichter Sprache teilen wir diese Woche täglich bei Facebook!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der Begegnung 2019

-02.05.2019

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„Ich hätte nie gedacht, dass das funktioniert.“ - Ein Bericht aus dem Ambulant Betreuten Wohnen
-26.04.2019

„Mein Name ist Nina. Ich bin seit dem 16.04.2012 beim Ambulant Betreuten Wohnen der Lebenshilfe Euskirchen. Ich sitze seit meiner Geburt im Rollstuhl. Mein Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:


Um 6.20 Uhr kommt der Pflegedienst (Waschen und Anziehen) danach packe ich mir meine Tasche (Trinken).

Um 7.10 – 7.15 Uhr kommt der Fahrdienst, der mich zu NEW Zingsheim bringt. Von 7.45-15.45 Uhr arbeite ich in der NEW Zingsheim (Dichtungsrohre verpacken, Hunde und Katzenfutter verpacken).
In der Frühstückspause und Mittagspause treffe ich mich mit meinen Freunden in der Kantine zum Essen. Nach dem Essen gehe ich mit den Freunden eine Zigarette rauchen.
Der Fahrdienst bringt mich in der Woche um 16.10 Uhr und freitags um 14.10 Uhr nach Hause. Zuhause kommt gegen 16.15 Uhr wieder der Pflegedienst. Er hilft beim Toilettengang und bei der Körperpflege.


Montag und Freitag kommt meine Bezugsbetreuerin vom Ambulanten Betreuten Wohnen. Sie hilft und unterstützt mich etwas bei der Hausarbeit. Alle 14 Tage freitags fahre ich einkaufen.
In meiner Freizeit unternehme ich viel mit Freunden, meinen Eltern oder nehme an Freizeitaktivitäten der Lebenshilfe teil.“

Der Text wurde von Nina selbst verfasst. Auf dem Bild ist Nina gemeinsam mit unserer Kollegin aus dem Ambulant betreuten Wohnen zu sehen, die sie im Alltag unterstützt.

 

 

 Eigener Haushalt - ich kann´s!

-25.04.2019

Bereits Mitte April haben 10 Teilnehmer den Haushalts-Führerschein erfolgreich bestanden.HW2

Gemeinsam mit Sabine Müller, Mitarbeiterin der KoKoBe im Kreis Euskirchen, wurde zwei Tage fleißig alles geübt, was für den eigenen Haushalt wichtig ist.
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Eingeübt wurde die Erstellung eines Wochenplanes. Anstehende Termine, Freitzeitaktivitäten, Aufgaben im Haushalt und Ruhepausen konnte jeder eigenverantwortlich für sich einplanen.

Über gesunde Ernährung wurde nicht nur gesprochen, sondern auch umgesetzt. Es wurden gemeinsam gesunde Mahlzeiten zubereitet.

Richtige Mülltrennung wurde mit dem angefallenen Abfall des Wochenendes auch direkt praktisch erlernt.
Von Fenster putzen, über Böden wischen bis hin zu Wäsche sortieren, waschen und bügeln wurden alle anfallenden Aufgaben in einem eigenen Haushalt thematisiert.

Der eigenverantwortliche Umgang mit Geld zum Einkaufen und als Taschengeld für Freizeitaktivitäten wurde besprochen.HF3

Die Teilnehmer erhielten natürlich den "Haushalts-Führerschein" als Nachweis für den erfolgreichen Abschluss.
Herzlichen Glückwunsch!

 

Den Haushalts-Führerschein bietet die KoKoBe jedes Jahr in Kooperation mit der Abteilung Offene Hilfen der Lebenshilfe Euskirchen an.
Auch für nächstes Jahr ist das Angebot wieder fest im Veranstaltungskalender eingeplant.

 

 

 

Ostern - RückblickOstern3

-23.04.2019

Wir wollen heute nach Ostern auf die letzten Tage zurückblicken und Eindrücke aus unseren Diensten und Einrichtungen teilen.

Bereits in den Tagen vor Ostern wurden fleißig Vorbereitungen getroffen. In Kuchenheim wurden mit Assistenz der BeWo-Betreuerin leckere Osterlämmer und Osterhasen gebacken.

 

In der Wohnstätte Weilerswist bastelten die Bewohner Grußkarten zu Ostern, um sie an Verwandte und Freunde zu versenden.

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Die Klienten des Ambulant Betreuten Wohnen in Kall trafen sich zu einem gemeinsamen Osterfrühstück, zu dem jeder ein kleines Osternest geschenkt bekam.

Es wurde gemütlich zusammen gesessen, gefrühstückt, erzählt und gelacht.

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Hallo Wochenende!003

-05.04.2019

Wir lassen den Arbeitsalltag hinter uns starten in der Wohnstätte Weilerswist ins Wochenende.

Am Freitagnachmittag wird gemeinsam das Abendessen für die Wohngruppe vorbereitet und jeder der Lust hat leistet seinen Beitrag.

Im Anschluss wird in geselliger Runde gegessen und der Feierabend eingeläutet.

 

 

 

 

 

 Gesundheitsberufemesse Euskirchen - kommt vorbei, am 25.06.2019 im City Forum Euskirchen

Gesundheitsberufemesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Basisqualifikation unserer Übungsleiter

-04.04.2019grundlagenschulung2

Im März fand wieder die Basisqualifikation für unsere ehrenamtlich tätigen Übungsleiter statt.
Diese wird viermal pro Jahr in Kooperation mit Sonderspass Brühl e.V. und der Lebenshilfe Brühl-Erftstadt-Wesseling gGmbH angeboten.

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Die Fotos zeigen praktische Übungen zum Transfer aus und in den Rollstuhl.

 

Alle Übungsleiter, die eine Tätigkeit bei uns ausüben müssen diese Basisqualifikation durchlaufen.

 

Wer Lust hat sich auch zu engagieren kann uns gerne kontaktieren!

 

 

 

 

Fleißiger Helfer in Wohnstätte WeilerswistStefan Wsche1

-27.03.2019

Stefan war früher in den Nordeifel-Werkstätten in der Heißmangel beschäftigt.

Heute ist er Rentner und hilft gerne der Hauswirtschaft beim Falten der Wäsche.

Die Kolleginnen der Hauswirtschaft schätzen die tatkräftige Unterstützung.

 

 

 

 

 

Aus dem Ambulant Betreuten Wohnen in Kall

-19.03.2019

Unser Fachdienst Ambulant Betreutes Wohnen begleitet die Klienten beim selbstständigen Leben in der eigenen Wohnung. Orientiert an den individuellen Wünschen und Bedürfnissen erfolgt eine Unterstützung durch den Betreuer.

Jasmin1Die Lebenshilfe Euskirchen hat in Euskirchen, Weilerswist, Kuchenheim und Kall eigene Wohnprojekte, in denen bis zu acht Personen in separaten und barrierefreien Einzel- oder Paarwohnungen leben. Selbstverständlich betreuen wir auch Menschen, die nicht in einem unserer Appartementhäuser leben.

Frau Barb lebt in ihrer eigenen Wohnung in unserem Appartementhaus in Kall, ist Mitglied im Lebenshilferat und setzt sich für die Interessen von Menschen mit Behinderung ein. Auf ihre Wohnung angesprochen sagt sie: „Ich bin stolz auf meine Wohnung, dass ich meine Wohnung so einrichten darf wie ich sie gerne hätte.“Jasmin2

An allen Standorten wird nach dem Bezugsbetreuer-Prinzip gearbeitet und eine Erreichbarkeit in Notfällen ist gewährleistet.

Frau Barb berichtet weiter über die Vorzüge des Ambulant Betreuten Wohnen: „Dass man seine Ruhe hat, aber trotzdem immer einer da ist, wenn man mal reden will. Dass man alleine wohnt, aber immer ein Ansprechpartner da ist. Wenn man das mal braucht.“

Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr mit dem Bau eines Appartementhauses in Bad Münstereifel mit 8 barrierefreien Einzelwohnungen beginnen, in denen wir dann auch ein solch selbstbestimmtes Wohnen möglich machen können.

 

 Biographie-Arbeit

-13.03.2019

Sophie, unsere Auszubildende im ersten Jahr in der Wohnstätte Kall, bastelt mit Pia ein personalisiertes Memory.
In Pias persönlichem Memory sind Fotos aus Kindheit und Jugend.

Zu sehen ist sie in ihr vertrauten Umgebungen. Memory Pia
Das Memory beinhaltet Aspekte der Biografiearbeit und fördert die Kommunikation durch Erzählungen über die Erinnerungen.

Im Rahmen des ersten Ausbildungsjahres bekommen die Auszubildenden an der Lebenshilfe Akademie in Hürth den Auftrag einem Bewohner ein musisch-kreatives Angebot zu machen, welches nach professioneller Beobachtung die Interessen und Vorlieben des Bewohner berücksichtigt und mit seinen Fähigkeiten umgesetzt werden kann.

Hierbei geht es um ein besseres Kennenlernen und einen ersten Umgang mit Spieltheorien. 

Mehr Informationen zur Ausbildung Heilerziehungspfleger sind hier zu finden:

https://www.lebenshilfe-nrw.de/de/bildung/Fachschule/Ausbildung_Heilerziehungspflege.php

 

Kochen mit Larissa - Tag der gesunden ErnährungL1

-07.03.2019

Zum Tag der gesunden Ernährung gibt Larissa uns einen Einblick in ihre Küche:

Zuerst wählt sie ein gesundes Gericht aus. Danach wird überlegt, welche Zutaten sie einkaufen muss und was sie noch im Haus hat. Nachdem der Einkaufszettel geschrieben ist geht es zum Einkauf, am liebsten gemeinsam mit Christoph aus der Nachbarwohnung, denn dann macht der Einkauf erst Spaß.

Und schon stehen wir in der Küche und Larissa legt los:

Sie schneidet Gurken für den Salat, kocht Reis und brät Hähnchenfleisch.

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Und wenn eine helfende Hand gebraucht wird, steht ihre BeWo-Betreuerin zur Verfügung.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

 

 

 

 

Karneval 2019 - ein Rückblick

Während der gesamten Session haben wir über die zahlreichen Karnevals-Aktivitäten unserer Klienten und Bewohner berichtet, ob über Besuche zahlreicher Karnevalssitzungen oder karnevalistischer Bastel-Aktionen.

Den Abschluss fand die Karnevalszeit auch bei uns am Wochenende mit dem Straßenkarneval:

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 Die Bewohner der Wohnstätte Weilerswist besuchten den Karnevalszug in Vernich, in dem auch der Verein Miteinander-Füreinander e.V. mit einem großen Wagen und ihrem Prinzenpaar vertreten war.

 

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In Kall zogen unsere Bewohner und Klienten als Panzerknacker durch die Straßen und warfen reichlich Kamelle.

 

In der Wohnstätte Kall organisierte der Nutzerbeirat mit seinen Assistenten eine Karnevalsparty, bei der die Garde Ormont Tänze aufführte. Vielen Dank dafür!

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 Große Vorfreude auf den Karnevals-Zug in Kall

-26.02.2019

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Am Sonntag gehen wieder viele der Bewohner und Klienten im Karnevalszug in Kall mit. Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange.

Einen Bus voller Wurfmaterial haben wir schon besorgt.

Es wird noch fleißig an den Kostümen gebastelt. Lasst euch überraschen, als was wir uns dieses Jahr verkleiden.

 

 

 

Bewohner der Außenwohngruppe in Kall begrüßen neue MitbewohnerinAufbau3

-22.02.2019

Die neue Mitbewohnerin in unserer Außenwohnguppe in Kall konnte voll auf die Unterstützung von Julien und Pierre zählen.
Gemeinsam wurden ihre neuen Möbel gekauft, aufgebaut und das Zimmer bezogen.

Herzlich Willkommen!

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 Das Zimmer war frei geworden, weil der bisherige Bewohner durch die gezielte Förderung in der Wohnguppe auf ein Leben in der eigenen Wohnung vorbereitet wurde und jetz eine eigene Wohnung beziehen konnte.
Hier wird er von unseren Mitarbeitern des Ambulant betreuten Wohnens weiterhin im Alltag begleitet.

 

 

Bastel-Gruppe in der Wohnstätte Kall - Von Anfang an mit dabeiKarneval Almuth

-13.02.2019

Montagsabends findet in Kall die Bastel-Gruppe mit Almuth Görgen statt.

Karneval Pia 3Diese Woche wird die erste Dekoration für Karneval gebastelt.  Die bunten Clown-Gesichter verschönern nun Türen und Fenster im ganzen Haus.

Bis Karneval werden noch viele weitere bunte Schmuckstücke entstehen.

Almuth bastelt seit mehr als 20 Jahren mit den Bewohnern. Einmal in der Woche bastelt die Gruppe Dekoration für Gruppenräume oder für die  privaten Bereiche.

Viele der Bewohner nehmen das Bastelangebot schon genau so lange wahr.

 

Stadionbesuch beim 1. FC Köln

-11.02.2019Stadion

Am Freitagabend wollte Fußball-Zweitligist FC St. Pauli mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln an die Tabellenspitze stürmen. Das war wohl nichts!

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Zur großen Freude der FC Köln Fans Marc, Niklas und Christian, die das Heimspiel besuchten und ihre Lieblingsmannschaft anfeuerten.

Mit jedem FC - Tor stieg auch die Stimmung bei den Fans aus Kall. An den Endstand von 4:1 glaubte vorher niemand so recht. Die Begeisterung nach dem Schlusspfiff war groß!

Dem nächsten Spiel in der Domstadt wird bereits entgegen gefiebert.

 

Winterstimmung in unseren Wohnstätten

-01.02.2019Schnee team

Bei eisigen Temperaturen erforscht unsere neue stellvertretende Heimleitung in Kall, Nils Kühl, mit Auszubildender Sara Kaspers und Kollegen die beste Lage für die am Wochenende geplante Schneeballschlacht. Hierfür hat er sich scheinbar geheime Notizen im schwarzen Buch gemacht. Wie werden die Teams aussehen? Hindenburgstraße gegen Zinnstraße? AWG gegen WG Eins?

Eins ist aber klar: Der Spaß steht an erster Stelle. ;-)

 

Nicht alle Bewohner können sich bei diesen Schneemengen draußen sicher fortbewegen. Wer nicht in den Schnee kommen kann, dem bringen wir den Schnee ins Haus.

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Sogar in Weilerswist hat es geschneit und die Wohnstätte samt Außenanlage in eine Winterlandschaft verwandelt.

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Karnevalssitzung des Vereins Miteinander-Füreinander

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Der Verein Miteinander-Füreinander e.V. hatte am letzten Wochenende zu seiner Karnevalssitzung in die Tomberghalle in Weilerswist-Vernich eingeladen.

1.jpgZu den Höhepunkten der Sitzung zählte der Auftritt der Tanzgruppe der Wohnstätte Weilerswist und auch der Vortrag des MiFü-Chores, der Karnevalslieder sang.

Das Publikum verbachte einen unterhaltsamen karnevalistischen Nachmittag.

 

 

Im nächsten Jahr veranstaltet der Verein seine 40. Karnevalssitzung. Die Vorbereitungen für dieses Jubiläum laufen schon auf Hochtouren!

 

 

Ausbildung zum Heilerziehungspfleger?

-10.01.2019

„Ich möchte helfen“, „Die Arbeit mit Menschen macht mir Spaß“ oder „Ich wollte immer etwas Soziales machen“ sind typische Antworten auf die Frage, warum man sich für den Beruf des Heilerziehungspflegers entschieden hat.

Aber geht es bei dem Beruf wirklich einfach darum, dass man mit Menschen arbeitet, die Hilfe von einem benötigen? Das trifft natürlich in vielen Fällen zu und jeder hat seine Bereiche, in denen er Unterstützung braucht. Bei dem einen mehr als bei dem anderen. Aber ist es nicht so, dass wir alle mal „Hilfe“ brauchen?

Ich denke es ist sehr wichtig, dass man sich klar macht, dass es darum geht mit den Menschen zusammen zu arbeiten und sich nicht über sie zu stellen. Weil es Menschen „mit Behinderungen“ sind, mit denen wir arbeiten, heißt das nicht, dass wir das Recht haben uns wichtiger oder stärker zu sehen. Meiner Meinung nach ist das Wichtigste in diesem Beruf, dass man jeden Menschen ganzheitlich sieht und sich nicht auf seine Schwächen beschränkt. Macht man dies und erkennt man auch die Stärken der Menschen und lässt diesen Raum, so kann man selber sehr viel lernen und es wird schnell deutlich, dass man nicht nur selber „hilft“, sondern die Menschen einem selbst ganz viel zurück geben.L. Terbrack

Möchte man den Beruf des Heilerziehungspflegers erlernen, so sollte man sich auf jeden Fall klar machen, dass man es tatsächlich mit „Menschen“ zu tun hat. Und Menschen sind ganz unterschiedlich in ihrem Charakter, ihrem Verhalten, ihren Bedarfen und auch in ihren Einschränkungen. Kein Mensch mit Down-Syndrom ist genau wie ein anderer mit der selben Behinderung. So muss man sich auf jeden Menschen ganz individuell einlassen können, damit die Arbeit überhaupt in einem Miteinander funktioniert. Denn nur wenn man das kann, ist man in meinen Augen dafür geeignet in diesem Beruf zu arbeiten.

Aber wenn wir jetzt beim Arbeiten angekommen sind, wo arbeitet man als Heilerziehungspfleger eigentlich?

Es gibt ganz verschiedenen Möglichkeiten wo man nach der Ausbildung arbeiten bzw. auch ganz unterschiedliche Bereiche in denen man seine Ausbildung machen kann. Es gibt Wohnheime für Kinder, Schulen, Kindergärten, Psychiatrien, das betreute Wohnen, Werkstätten und auch Wohnstätten für Erwachsene, wie die in der ich zur Zeit meine Ausbildung mache. Jetzt alle unterschiedlichen Bereiche genauer zu beschreiben würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ich denke, da ich selber in den anderen Einrichtungsformen nicht gearbeitet habe, würde ich auch viele wichtige Aspekte vergessen.

Deshalb versuche ich meinen Ausbildungsplatz kurz zu beschreiben:

Meine Ausbildung hat am 01.08.2017 begonnen und endet am 31.07.2020. Also dauert sie drei Jahre. Bei mir in der Wohnstätte leben erwachsene Menschen zwischen 20 und 60 Jahren, die alle eine geistige Behinderung haben - in anderen Wohnstätten gibt es natürlich auch Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Meine Hauptaufgaben sind die Unterstützung beim Fertigmachen für die Arbeit - hierzu gehören pflegerische Tätigkeiten wie z.B. das Duschen. Außerdem Arztbesuche, persönliche Einkäufe, Zubereitung von Mahlzeiten, hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Vieles mehr. Aber auch Fortbildungen, Teamgespräche oder persönliche Gespräche mit den Bewohnern.

Neben diesen Tätigkeiten darf aber auch die Freizeit nicht zu kurz kommen, sodass wir z.B. im Sommer oft Eis essen gehen, mal schwimmen gefahren wird, wir spazieren gehen, Spiele spielen oder andere Ausflüge machen wie z.B. nach Bonn shoppen fahren. Außerdem fährt die Wohnstätte einmal im Jahr gemeinsam - alle Bewohner und ein paar Betreuer - in den Urlaub. Die Bewohner selber haben auch feste Freizeitaktivitäten, an denen sie teilnehmen und zu denen sie begleitet werden. Dazu gehört Zumba, Basteln, Kegeln, Yoga, Tanzen, und vieles mehr. Es gibt also immer was zu tun und es wird ganz sicher nie langweilig.

Aber man sollte auch wissen, dass der Beruf nicht immer schön ist und Spaß macht. Es gibt auch oft anstrengende Tage, an denen man vielleicht auch mal nicht mehr weiter weiß. Tage an den sehr viel Stress ist, an denen die Arbeit mit den Bewohnern zusammen mal nicht so funktioniert wie sonst und an denen man auch mal daran zweifelt, ob der Beruf wirklich die richtige Entscheidung war. Aber ich denke das ist normal und es wird immer mal irgendwas nicht so laufen wie man sich das wünscht oder wie man es geplant hat. Gerade wenn man mit „Menschen arbeitet“ muss man sich hier drüber ganz klar bewusst sein.

Ich kann abschließend nur sagen, dass ich froh bin den Beruf zu erlernen und jedem raten würde mal ein Praktikum in einer Einrichtung der Behindertenhilfe zu machen, um sich die Arbeit dort anzugucken.

Meine Ausbildung mache ich bei der Lebenshilfe Euskirchen.

Meldet euch hier, wenn ihr Interesse oder Fragen habt und informiert euch im Internet über weitere Einrichtungen falls ihr z.B. mit Kindern oder in einer Werkstatt arbeiten wollt.

Eure Lena

 

Gemeinsam ins neue Jahr

-03.01.2019

Am Silvester Abend trafen sich 15 Klienten der Außenwohngruppen und des Ambulant Betreuten Wohnens im Lebenshilfe-Begegnungszentrum, um gemeinsam ins neue Jahr hinein zu feiern.

Silvester

Silvester Feuerwerk

Silvester Wachsgieen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim gemeinsamen Essen, Wachsgießen und gemütlichem Filme schauen wurde dem Jahreswechsel entgegen gefiebert. Anschließend wurde natürlich noch gefeiert und getanzt.

Im Wohnheim sorgte DJ Sven für ausgelassene Stimmung im Gemeinschaftsraum.

In diesem Sinne: Alles Gute für 2019!

 

Nikolaus im Begegnungs - Zentrum Kall

-05.12.2018

FB4Zur Nikolaus-Party waren zahlreiche Besucher, darunter auch Bewohner unserer Wohnangebote aus dem ganzen Kreis Euskirchen, nach Kall ins Begegnungs-Zentrum gekommen.

DJ Manni sorgte für beste ParFB3tystimmung und auch der Nikolaus kam zum Verteilen kleiner Geschenke vorbei.

 

 

 

 

 

Bewohner und Mitarbeiter der Lebenshilfe wirken beim Weihnachtsbasar in Vernich mit

-26.11.2018KuKoQuadrat

DekoDie Bewohner der Wohnstätten Weilerswist und Euskirchen bastelten fleißig für den Weihnachtsbasar in Weilerswist-Vernich am 25. November. Winterliche Dekoration für den Weihnachtsbaum, Adventkalender, selbst genähtes, Adventsgestecke und vieles mehr wurde den Besuchern zum Verkauf angeboten. Der örtlichen Verein Miteinander-Füreinander veranstaltet den Basar jedes Jahr am Wochenende vor dem ersten Advent. Neben den Weihnachtsständen unserer Wohnstätten gab es auch frische Plätzen aus der Himmelsbäckerei und eine Tombola. Der Besuch vom Nikolaus und ein Auftritt vom MiFü-Chor durften natürlich auch nicht fehlen. Der Erlös der Veranstaltung kommt Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen zu Gute.  

 

 -09.11.2018

Artikel Berlin 18

 

-19.09.2018

4Jahrzehnte Frhfrderung

 

 

Diskussionsrunde im Lebenshilfe-Zentrum - Klienten der Lebenshilfe Euskirchen nehmen ihr Recht auf Selbstvertretung wahr.

KALL. Am 25.10.2018 trafen sich Menschen mit Behinderung und Bürgermeister Hermann-Josef Esser  zum gemeinsamen Gespräch im Kaller Lebenshilfe-Zentrum in der Hindenburgstraße. Der Bürgermeister folgte einer Einladung des Nutzerbeirates der Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen e.V.. Dass sie als Bürger das Ortsleben in Kall aufmerksam verfolgen, konnte man an ihren Beobachtungen und Fragen erkennen.

In den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen e.V. gibt es in jeder Einrichtung einen Nutzerbeirat. Gewählte Mitglieder aus allen Wohngruppen können über viele Aktionen und Vorhaben der Einrichtung mitbestimmen. Die Beteiligten fühlen sich an ihrem Wohnort wohl und wollten sich über den geplanten Umbau im Ortskern und im Bereich der Hindenburgstraße genauer informieren. Zu Gast waren auch zwei Vertreter des Lebenshilfe-Rates, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen.IMG 2611

Nachdem Bürgermeister Esser sich kurz vorgestellt hatte, stellte er sich den Fragen des Kaller Nutzerbeirates. In regelmäßigen Sitzungen des Nutzerbeirates wurden die bevorstehenden Bauarbeiten an der Hindenburgstraße diskutiert, von denen neben Bewohnern der Wohnstätte auch acht Mieter betroffen sind, die dort im Ambulanten Zentrum wohnen, sowie die Büros der KoKoBe und NEW Job. Karin Huster, Vorsitzende des Nutzerbeirates informierte sich darüber, ob die Bus-Zubringer zu den Nordeifelwerkstätten wie gewohnt vor der Haustür halten können oder ob die Haltestelle verlegt werden müsse.

Ein weiteres Thema, was die Interessenvertreter sehr beschäftig ist der Bahnhof im Ortskern und dessen Umbau. Andreas Hendricks, der den Nutzerbeirat begleitet und unterstützt, wies auf die unübersichtliche Parksituation im Bereich des Bahnhofsvorplatzes hin. „Dort ist momentan viel Betrieb. Für unsere Bewohner, die dort vorbei in Richtung REWE gehen, ist es oft schwierig parkende Autos von fahrenden zu unterscheiden.“ Sven Krause machte darauf aufmerksam, dass beim Umbau des Bahnhofes auch auf Barrierefreiheit geachtet werden müsse. „Wird es am neuen Bahnhof einen Aufzug geben?“ wollte er von Bürgermeister Esser wissen. Jasmin Barb vom Lebenshilfe-Rat berichtete darüber hinaus, dass man sich als Frau gerade am Eingangsbereich des Bahnhofes unsicher fühlt. „Wenn es dunkel ist muss man da ganz schön aufpassen. Dann gehe ich lieber einen Umweg. Ich bin schon öfters von Jugendlichen da angepöbelt worden.“ 

Am Ende der munteren Gesprächsrunde bedankte sich Bernd Milz beim Kaller Bürgermeister. „Das ist eine Premiere, dass sich ein Bürgermeister einer direkten Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung stellt. Menschen mit Behinderung können ihre Interessen als Bürger und Bürgerinnen selbst vertreten. Man muss ihnen nur ein Sprachrohr bieten.“

Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen e.V. wurde 1966 in Kall gegründet und ist eine gemeinnützige Selbsthilfevereinigung für Menschen mit Behinderung, für ihre Eltern und Angehörigen, für Fachleute, Freunde und Förderer. Die Lebenshilfe KV Euskirchen begleitet Menschen mit Behinderung in ihrem Bestreben, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teil zu nehmen und tritt für die barrierefreie Gestaltung aller Lebensbereiche ein. Weitere Informationen unter: www.lebenshilfe-euskirchen.de

 

Kletter-Spaß beim Aktiv-Wochenende in Nettersheim

- 24.09.2018

Am vergangenen Wochenende konnten die Teilnehmer des Aktiv-Wochenendes nach Herzenslust neue spannende Aktivitäten ausprobieren und dabei Grenzen testen und Ängste besiegen.

Zu Beginn wurden die Kräfte der Teams Rot, Gelb und Blau bei der Römer Olympiade gemessen,  einem Mitmach-Wettkampf mit typischen Spielen aus der Römer-Zeit.   
Hier führte nicht nur Muskelraft zum Ruhm! Team Gelb ging als glorreicher Gewinner aus den Spielen hervor und konnte nach dem spannenden Wettkampf den Buchsbaum-Zweig von Spiel-Leiter Martin vom Naturschutz-Zentrum Eifel entgegen nehmen.photo 2018 09 18 Luca3

Am nächsten Tag stand der Besuch des Hochseilgartens an. Im lichtdurchfluteten Buchenwald konnten die Teilnehmer bei der 100m langen Fahrt mit dem Flying Fox oder der Riesen-Schaukel Ängste besiegen und über sich hinaus wachsen.   

Den Tag ließen wir gemeinsam beim gemütlichen Grillen im Jugendgästehaus ausklingen.

Bevor am frühen Sonntagnachmittag alle wieder nach Hause fuhren, gab es noch einer Schnitzeljagd durch den Archäologischen Landschaftspark. Mit Hilfe von GPS-Daten begaben sich kleine Gruppen auf eine Schatzsuche,  von einem Ziel zum nächsten.

Veranstaltet wird das Aktivwochenende  seit vielen Jahren gemeinsam von der Lebenshilfe KV Euskirchen e.V. und dem Kreis Sportbund.  Herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Markus Strauch vom KSB, Martin für die Römer Olympiade und Markus Berg vom Hochseilgarten Nettersheim.  

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

 

 

„Viva Colonia“-Ausflug wieder mit buntem Programm

Triangel View

Auch in diesem Jahr bietet der Bereich Offene Hilfen wieder das Erlebnis-Wochenende „Viva Colonia“ an, an dem eine Gruppe übers Wochenende ins

nahegelegene Köln fährt.  

19 Teilnehmer und fünf Betreuer nutzten das lange Wochenende nach Christi Himmelfahrt um die Domstadt zu erkunden.

Das Programm der Gruppe war wieder einmal sehr abwechslungsreich. Freitagmorgen startete die Gruppe in Euskirchen. Nachdem die Zimmer in der Jugendherberge bezogen waren, wurde erst einmal durch die Köln Arcaden geschlendert. Am Abend ließen wir uns Pizza und Pasta in der Kölner Altstadt schmecken. Eine kleine Gruppe besuchte noch den Triangel-Turm und staunte über den wunderschönen Ausblick auf den Dom.Dom Kerze Am Samstagmorgen tankten wir erst einmal Ruhe und Kraft im Kölner Dom, bevor wir in der TimeRide Ausstellung in das „Cöln“ zur Kaiserzeit eintauchten. Mit Hilfe von Virtual Reality-Brillen konnten wir das Leben und Treiben zu dieser Zeit hautnah mit erleben. Mit dem roten Doppeldecker Bus ging es weiter zur Hop-on-Hop-off Tour durchs Zentrum, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Bei so schönem Wetter saßen wir natürlich im offenen Teil des Busses und konnten die Sonne genießen. Für einige Betreuer und Teilnehmer hieß es am Nachmittag „Auf zum Fußball gucken!“ im sonnigen  Biergarten. Nicht-Fußball-Fans schlenderten durch die blühende Flora.Flora Nach dem Abendessen in der Jugendherberge ließen wir den Tag in der Strandbar ausklingen.

Sonntagmorgen hieß es auch schon wieder Koffer packen.    

Der Bereich Offene Hilfen bietet neben zahlreichen Kursen, ein vielfältiges Veranstaltungsangebot für Mensch mit Lernschwierigkeiten. Dieses Jahr sind es ca. 150 Veranstaltungen und 23 Kurse, von Sport- bis zu Bildungsangeboten. Bei Bedarf bietet Lebenshilfe KV Euskirchen e. V. auch Einzelbetreuungen an, um Familien zu entlasten oder Klienten individuelle Wünsche zu erfüllen. Im Bereich Offene Hilfen sind bis zu 100 Mitarbeiter beschäftigt. Mehr über den Bereich Offene Hilfen erfahrt ihr hier.

 

Keiner spielt so intensiv wie der Mensch

Informationsveranstaltung der Frühförderung

- 16.04.2018FFTeam

„Spielend die Entwicklung fördern“, das ist die Aufgabe der Lebenshilfe Frühförder- und Beratungsstelle. Es ist auch das Thema der Informationsveranstaltung am Dienstag den 15.05.2018 und Mittwoch den 16.05.2018. Beide Veranstaltungen finden von 9:00-12:00 Uhr im Begegnungszentrum der Lebenshilfe Euskirchen am Kirchplatz statt. Eingeladen sind Fachkräfte der Kindertagesstätten.

Es gibt die Möglichkeit selber spielend aktiv zu werden. So können Eindrücke vermittelt und das Wissen um das Thema „Spiel“ erweitert werden.

Ziel unserer Informationsveranstaltung ist, die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen/innen der Kitas des Kreises Euskirchen zu intensivieren und die Möglichkeiten der Frühförderung zu verdeutlichen. So können betroffene Familien auch über den Kindergarten den Weg zu uns finden.

Wir bieten Frühförderung von der Geburt bis zum Schuleintritt an. Voraussetzung ist, dass eine Entwicklungsverzögerung oder Behinderung vorliegt. Neben individueller Entwicklungsdiagnostik und Entwicklungsförderung ist die Beratung der Eltern ein ebenso wichtiger Baustein in der Frühförderarbeit.  

Anmeldungen für die Informationsveranstaltung nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 02251-7740316 entgegen.  

 

Tag der Begegnung 2018

Wir freuen uns schon jetzt auf den Tag der Begegnung 2018, den wir gemeinsam mit dem Kreis -  Familien - Tag des Kreis Euskirchen feiern.

Mit einem bunten Bühnenprogramm und zahlreichen Dauerangeboten ist den ganzen Tag für Unterhaltung gesorgt.

TdB Plakat

TdB Flyer

 

 

Lions-Club Euskirchen-Veybach​ spendet 2000 Euro

- 23.03.2018LionsClub

Auch in diesem Jahr spendet der  Lions Club Euskirchen-Veybach​ wieder für die  Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen e.V.​ Der Lions-Club Euskirchen-Veybach veranstaltete zum neunten Mal ein Kirchenkonzert. Der Erlös der Veranstaltung wurde wieder gespendet.

Die Spende von 2000 Euro geht an den Bereich Offen Hilfen für Freizeit- und Bildungsangebote. Bernd Milz, Geschäftführer der Lebenshilfe Euskirchen, bedankte sich bei einem Treffen mit dem amtierenden Präsidenten des Euskirchener Clubs Karl Albert Schmitz und Dr. Hans-Josef Bastian herzlich für die Spende. "Diese Spende hilft uns, unser vielfältiges Angebot aufrecht zu erhalten und auszubauen."

Der Bereich Offene Hilfen der Lebenshilfe Euskirchen bietet jährlich über 100 Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung  an, darunter auch inklusive Angebote im Bereich Bewegung und Sport. "Uns ist es wichtig, dass sich unser Angebot an den Interessen unserer Klienten orientiert. Bei der Planung von Angeboten beziehen wir diese Wünsche immer mit ein." berichtet Claudia Rapp, Leiterin des Bereichs Offene Hilfen.

In diesem Jahr findet das Benefizkonzert am 22.09.2018 statt.

 

Grundlagenschulung für Nichtfachkräfte

- vom 20.03.2018

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Am vergangenen Wochenende absolvierten 6 Teilnehmer erfolgreich den Grundlagenkurs für Nichtfachkräfte des Familienunterstützenden Dienstes.

Der Kurs findet regelmäßig in Kooperation mit der Lebenshilfe Rhein-Erft-Kreis Süd und Sonderspaß e.V. Brühl statt.

Nach erfolgreichem Abschluss können die Mitarbeiter in unserem Freizeit- und Bildungsbereich eingesetzt werden.

 

Workshop zum Thema „Gewaltprävention“ in den Wohnstätten Kall

„Wir wollen uns in der täglichen Arbeit weiter hinterfragen und Neues versuchen!“

- vom 05.03.2018

Zu Beginn des Jahres hat in den Wohnstätten Kall ein Workshop für die Mitarbeiter zum Thema „Gewaltprävention“ mit dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) aus Köln stattgefunden.

Ziel war die Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewalt in Wohneinrichtungen“ und die alltägliche Arbeit mit den Bewohnern zu reflektieren und bei Bedarf zu optimieren. „Wir wollen weiterhin innovativ bleiben. Dass unsere Bewohner selbstbestimmt leben können hat für uns oberste Priorität.“, so Nils Kühl, stellvertretender Leiter der Wohnstätte Kall.Workshop KSL Kall kl

Die Workshop-Leiterin Ellen Romberg-Hoffmann, Dipl.-Soz. Arbeiterin, systemische Beraterin und Präventionsfachkraft, berichtete in einer Einführung zum Thema über die verschiedenen Dimensionen von Gewalt. In Gruppenarbeiten erörterten die Mitarbeiter schließlich welche Möglichkeiten der Einflussnahme bestehen und warum es schwierig ist, behinderte Menschen vor Gewalt in allen Lebensbereichen zu schützen.

Zum Schluss schaute die Gruppe, anhand der folgenden Fragestellungen, gemeinsam mit der systemischen Beraterin auf die eigene Einrichtung: Was ist gut? Was möchte jeder langfristig ändern? Was möchte ich schon morgen „Anders“ machen?

Es wurden viele Ideen entwickelt und die Mitarbeiter konnten ihren Blick für Gewalt im Alltag weiter schärfen. Dies kann gelingen, wenn „wir uns in der täglichen Arbeit hinterfragen“, sagt ein langjähriger Mitarbeiter der Wohnstätte. Verbesserungen für die Bewohner und Betreuer können erreicht werden, indem alle Beteiligten „Neues versuchen“ und die Ideen „mit Leben füllen“, so eine Teilnehmerin.

Christian Meyer, stellvertretender Einrichtungsleiter in Kall erklärt, dass das Thema Gewaltprävention in der Lebenshilfe Euskirchen schon lange regelmäßig thematisiert wird und auch in Zukunft immer wieder auf der Agenda stehen wird. Mit Ellen Romberg – Hoffmann steht eine kompetente Beraterin zur Verfügung: „Ich komme gerne wieder um mich mit den Mitarbeitern auszutauschen.“

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben ist eine Anlaufstelle für die Belange behinderter Menschen im Regierungsbezirk Köln. Es ist eines von sechs Kompetenzzentren in Nordrhein Westfalen und hat das Ziel, die Lebensbedingungen behinderter Menschen zu verbessern, durch Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichstellung. In den Kompetenzzentren werden Betroffene von Betroffenen beraten, also nach dem Prinzip des Peer Counceling. Alle Mitarbeiter/innen sind selbst behindert und können aufgrund eigener Erfahrungen authentisch beraten.

 

Neuwahl des Nutzerbeirates in der Wohnstätte WeilerswistHeimbeirat WW

Die Nutzer der Wohnstätte Weilerswist haben am 07.02.2018 ihren neuen Beirat gewählt.

Der neugewählte Nutzerbeirat wird 4 Jahre im Amt bleiben, danach muss ein neuer Beirat gewählt werden.

Der Nutzerbeirat der Wohnstätte Weilerswist besteht aus Jens Löbel, Barbara Nagel und Melanie Müller. Sie werden sich intensiv um die Angelegenheiten der Wohnstätte und die Anliegen der Nutzer kümmern. Bei ihrer Arbeit werden sie von einer Mitarbeiterin der Einrichtung unterstützt.

 

Kaller Schlümpfen & Vernicher Schornsteinfeger op Jöck

-vom 15.02.2018

Fußgruppen der Lebenshilfe KV Euskirchen e.V. nehmen an Karnevalszügen in Kall und Weilerswist-Vernich teil.

Karneval ist die Jahreszeit auf die sich viele Bewohner der Lebenshilfe KV Euskirchen e. V. besonders freuen. Jedes Jahr stehen viele Karnevalssitzungen auf dem Desi SimoneProgramm. Neben den  Sitzungen der Löstigen Bröder in Kall, auch die Sitzung des Vereins Miteinander – Füreinander e.V. in Vernich, der Karnevalssitzung für und mit behinderten Menschen, die jedes Jahre von vielen Narren aus nah und fern besucht wird. Auch die Sitzung für und mit behinderten Mitmenschen der Blauen Funken in Zülpich wird jedes Jahr gerne besucht. Das Karnevals-Highlight ist jedoch seit vielen Jahren die Teilnahme in den Karnevalszügen in Kall und in Weilerswist-Vernich.

20 Schlümpfe begeisterten am Sonntag die Zuschauer im Kaller Umzug mit ihrer guten Laune. Die Fußgruppe der Wohnstätte und des ambulant betreuten Wohnens in Bus KallKall ist seit vielen Jahren mit im Zug dabei. Organisatorin Desiree Schink-Fussel berichtet, dass es Tage im Voraus unter den Zug-Teilnehmern kein anderes Thema gab und sich alle sehr auf den Tag freuten. Natürlich wurde auch nach dem Zug noch in der Bürgerhalle in Kall mit den anderen Zugteilnehmern gefeiert. 

 

Jan NUR HomepageWer nicht im Zug mitgehen wollte oder konnte bewunderte das närrische Treiben als Zuschauer, wie hier in Euskirchen. Zuschauer Maxi durfte für den Tambourcorps sogar die Küs schwingen.

Auch die Fußgruppe der Weilerswister Wohnstätte

Maxi Yannik

nimmt bereits seit vielen Jahren in Vernich am Rosenmontagszug teil. Über 30 Schornsteinfeger verteilten „Kamelle“ an die Zuschauer am Wegrand.

 

karnevalistische Lffel

Wer es lieber ruhiger mag, traf sich am Karnevals-Samstag bei der Kreativ-Werkstatt im Begegnungszentrum der Lebenshilfe Euskirchen am Kirchplatz um farbenfrohe Masken und andere närrische Dekoration zu basteln.

Leider war Karneval wieder viel zu schnell vorbei. Wir freuen uns schon auf die Session 2019!

 

 

 

„Ich möchte den Autoführerschein schaffen. Den Stapler-Führerschein habe ich schon geschafft.“

Lebenshilfe KV Euskirchen bietet auch 2018 wieder einen Lese-Schreib-Kurs an.

- vom 07.02.2018Peter Sascha

Im Januar startete auch in diesem Jahr wieder der Lese-Schreib-Kurs im Begegnungs-Zentrum der Lebenshilfe KV Euskirchen. Den Kurs gibt es bereits seit acht Jahren.

Zur Zeit üben fünf Teilnehmer dienstags Abend gemeinsam lesen und schreiben.  Neue Kontakte knüpfen ist den Teilnehmern aber genauso wichtig. „Ich tu hier was lernen. Lesen und Freunde kennen lernen auch.“ erzählt Frau K. Herr E. besucht den Kurs bereits seit sieben Jahren. Seinen Einkaufszettel selbst zu schreiben und im Geschäft Produktnamen lesen zu können ist ihm sehr wichtig. Hierdurch konnte er in seinem Alltag noch selbstständiger werden . Kurs-Leiterin Manuela Krämer berichtet, dass im Kurs auch viel gelacht wird. Sie betont, dass eine regelmäßige Teilnahme wichtig sei, um bereits erzielte Fortschritte beibehalten zu können. Herr K. hat bereits seinen Stapler-Führerschein erfolgreich Petrabestanden. „Ich bin hier weil ich fließend lesen und schreiben möchte. Als nächstes möchte ich auch meinen Auto-Führerschein schaffen.“ Damit die Teilnehmer ihre individuellen Ziele erreichen können werden zur Zeit fünf Teilnehmer von zwei erfahrenen Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe KV Euskirchen unterstützt.

Trotz vieler Fortschritte gibt es ein Problem erklärt Herr K.: „Manchmal sehen die Speisekarten so komisch aus. Die kann man nicht so gut lesen. Die Schrift ist oft komisch und außerdem zu klein.“

Der Lese-Schreib-Kurs wird dienstags in Euskirchen und freitags auch in Kall angeboten. Anmelden kann man sich jeder Zeit bei über unser Anmeldeformular.

 

Karneval 2018Zlpich

-vom 23.01.2018

Überall im Kreis Euskirchen finden seit Anfang Januar Karnevals-Veranstaltungen statt.
Auch unsere Bewohner und Klienten haben schon Karnevals-Sitzungen besucht, wie die Sitzung von Miteinander-Füreinander in der Tomberghalle Weilerswist oder die Sitzung der Prinzengarde Zülpich für und mit behinderten Mitmenschen.


KamelleWir freuen uns schon auf den Straßen-Karneval und haben einen Bus voll Wurf-Material besorgt.
Karnevals- Sonntag sind wir im Karnevals-Zug in Kall als Schlümpfe dabei.

Im Rosenmontags -Zug in Vernich werden wir als Schornstein-Feger Glück und Kamellen unter die Jecken bringen.

Vielleicht sehen wir uns ja!

 

 Gemeinsamer Aktionstag 2018

- vom 19.01.2018

Zur Vorbereitung unseres gemeinsamen Aktionstages am Sonntag, den 17 Juni ab 11 Uhr, fand heute ein Planungstreffen mit Vertretern aller beteiligter Organisationen statt.

Gemeinsam mit dem Kreis Sport Bund Euskirchen, dem DRK Euskirchen und dem Kreis Euskirchen veranstaltet die Lebenshilfe Euskirchen e.V. einen Tag mit buntem Bühnenprogramm und vielen Mitmachaktionen.

Die Veranstaltung findet an bewährter Stelle statt, wobei die Aktionsfläche deutlich erweitert wird, da der "Tag der Begegnung" und der "Familientag des Kreises Euskirchen" als gemeinsamer Aktionstag stattfinden. Unter Beteiligung zahlreicher neuer Akteure werden Mitamach-Aktionen für Familien, Kinder und Menschen mit Behinderungen stattfinden.

 

Weihnachten 2017

- vom 22.12.2017

In all unseren Diensten und Einrichtungen wird in den letzten Tagen vor Weihnachten gemeinsam gefeiert.

AdventsfeierKallklein

Es finden Advents-feiern in den Wohnstätten statt, wie in der Wohnstätte Kall. Die Feier wird gemeinsam vom Bewohner – Beirat mit seinen Assistenten organisiert. Die musikalische Gestaltung übernehmen Schüler des Herrmann – Josef – Kolleg aus Steinfeld.

Die Fachdienste des Ambulant Betreuten Wohnens veranstalten gemeinsam mit Mitarbeitern und Klienten gemütliche Abende in unseren Räumlichkeiten oder in Restaurants.

JTWeihnachten2Es finden Weihnachts - Feiern im Rahmen der zahlreichen Freizeit - Angebote statt. Zum Beispiel auch in den Offenen Treffs in Kall. Die Treffs wurden, wie jedes Jahr, vom Weihnachts - Mann und seiner Helferin besucht wurden. Hat ihn jemand erkannt?

 

 

 2017 12 07 Jan Pltzchen

 

In der Weihnachtszeit bereiten sich unsere Klienten aber auch ganz persönlich auf das Weihnachts – Fest vor. Wie zum Beispiel hier beim Plätzchen backen gemeinsam mit dem Bezugs- Betreuer.

In diesem Sinne wünschen wir allen

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

 

 

 

Lebenshilfe KV Euskirchen e. V. ist  jetzt auf Facebook!

-vom 30.11.2017

Auf Facebook berichten wir ab sofort über Events und Termine aus dem Kreis Euskirchen und Neues aus den verschiedenen Bereichen der Lebenshilfe Euskirchen. Liken, teilen, kommentieren Sie – wir freuen uns auf den direkten Dialog mit Ihnen!

Lebenshilfe KV Euskirchen e. V. bei Facebook – besser spät als nie. Hier erfahren Sie mehr über unsere spannenden Projekte in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Bildung und unseren Einsatz für mehr Inklusion im Kreis Euskirchen. Wir berichten aus dem Alltag von Menschen mit Behinderungen – von kleinen und großen Erfolgen, aber auch von Hindernissen die einem täglich begegnen.

Vor allem aber haben wir Lust auf den direkten Dialog mit Ihnen, den Menschen aus unserer Region. Ihre Meinung ist uns wichtig, weil wir unser Angebot für Sie laufend verbessern wollen.

Hier der link direkt zu uns:

 

Neueröffnung des Lebenshilfe-Zentrums in Kall

- vom 10.07.2017

Am 08.07.2017 wurde unser neuer Standort in der Hindenburgstraße 14 & 16 in Kall feierlich eröffnet.

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen e.V., Herr Bernd Milz, begrüßte die zahlreichen Gäste, die im Begegnungszentrum zur Eröffnungsfeierlichkeit erschienen waren. Er stellte das 4,2-Millionen-Euro Projekt vor, das nach rund zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt und bereits im April von 21 Bewohnern bezogen wurde.

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In dem komplett barrierefreien Gebäude leben 12 Menschen mit Behinderungen in der neu errichteten Wohnstätte in Einzelzimmern. Außerdem gibt es acht Appartements für Ambulant Betreutes Wohnen. Es wurden weiterhin Büros für den Fachdienst Ambulant Betreutes Wohnen und die Offenen Hilfen, sowie für den Familienunterstützenden Dienst der Lebenshilfe KV Euskirchen e.V. geschaffen. Daneben hat der Fachdienst "NEW JOB" der Euskirchener Integrationsförderungsgesellschaft und die Koordienierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung Euskirchen, in Trägerschaft des LVR-HPH Netz West und der Lebenshilfe KV Euskirchen e.V., neue Beratungsbüros im Gebäude bezogen.

Mit dem Freizeit- Bildungs- und Begegnungszentrum wurden darüber hinaus Räumlichkeiten für Kurse und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung geschaffen. Damit gibt es nun auch für den Südteil des Kreises Euskirchen ein großzügiges Raumangebot für derartige Veranstaltungen.

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Der Vorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen e.V., Herr Wolfgang Gläser, dankte den vielen Institutionen und Spendern, die eine Finanzierung des Projektes möglich gemacht haben. Neben einer Spende von Aktion Menschen von 360.000 € hat die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW 180.200 € zu den Baukosten beigesteuert.

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Wilhelm Stein, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Lebenshilfe Euskirchen, überreichte mit weiteren Kuratoriumsmitgliedern einen Scheck über 67.000 € zur Finanzierung der Inneneinrichtung des Ambulanten Zentrums.

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Landrat Günter Rosenke betonte, dass es nicht ausreiche Wohnraum zu schaffen, sondern dass viele Bausteine notwendig seien, um die Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen zu betreuen. Das neue Gebäude der Lebenshilfe Euskirchen in Kall werde den besonderen Bedürfnissen der Bewohner gerecht.

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Uwe Schubinski, erster stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Kall, betonte die überaus positive Zusammenarbeit der Lebenshilfe Euskirchen e.V. mit der Gemeindeverwaltung bei der Realisierung des neuen Projektes im Kernort von Kall.

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Die Pfarrer der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinde, Christoph Ude und Hans-Joachim Hellwig, segneten das neu eröffnete Gebäude ein.

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Annika Boden, Bewohnerin eines Appartements für Ambulant betreutes Wohnen, öffnete gerne ihre Wohnung für eine Besichtigung.

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Auch die Vorsitzende des Heimbeirates der Wohnstätte Kall der Lebenshilfe Euskirchen verkündete ihre Freude über die neu geschaffenen Räumlichkeiten.

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